Aids ist eine in der Regel tödliche Erkrankung des Immunsystems, hervorgerufen durch den HI-Virus (HIV). Heute stehen Medikamente zur Verfügung, mit deren Hilfe bei rechtzeitiger Behandlung die Erkrankung verhindert oder verzögert werden kann. Es ist eine lebenslange tägliche Einnahme der Medikamente notwendig. Unerwünschte Wirkungen sind kurz- oder langfristig möglich, ebenso ein Versagen der Medikamente.

HIV ist ein Virus, das über Blut- und sexuelle Kontakte, Muttermilch sowie gebrauchte Spritzen übertragen werden kann und, in der Regel nach mehreren Jahren, das menschliche Immunsystem so weit schwächt, dass zahlreiche Krankheiten auftreten, die funktionierende Abwehrkräfte verhindert hätten. In diesem Stadium wird von der Krankheit „Aids“ gesprochen.

Weltweit sind Millionen von Menschen mit HIV infiziert oder bereits an Aids erkrankt. In Deutschland konnte durch Prävention, d. h. durch Information, Aufklärung, Hilfeangebote, Medikamente und vor allem die von vielen Menschen angewandten Schutzmaßnahmen die Zahl der Infizierten und Kranken auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau gehalten werden.