apfel (1)In der ambulanten Betreuung und offenen Beratung machen wir verschiedene Angebote: Umfangreiche Projekte wie das Apfelsaft- und Gartenprojekt und das Kochprojekt, aber auch Angebote wie mehrtägige Freizeiten an den Bodensee im Sommer, Wandern in den Alpen, Ausflüge in die nähere Umgebung. Im folgenden stellen wir unsere Projekte und Angebote vor:

Garten- und Streuobstwiesenprojekt:

In Jettenburg bewirtschaften wir eine schöne Streuobstwiese mit zehn Apfel- und zwei Kirsch- und Zwetschgenbäumen. Mit diesem Grundstück sind unsere Klient_nnen in die Apfelsaftproduktion eingestiegen. Im vergangenen Jahr haben wir nicht nur etliche Kilogramm Kirschen geerntet (die dann gegen Spende von Klienten vor unserem Cafe Rote Schleife an Passanten abgegeben wurden), sondern auch etliche Zentner Apfel gepflügt. Dieses Obst wurde dann in der Tübinger Mosterei Gugel zu leckerem Apfelsaft verarbeitet und in handlichen 5-Liter Kanister abgefüllt. most (1)Insgesamt wurde an die 400 Liter Apfelsaft hergestellt und gegen Spende abgegeben.

In der Tübinger Weststadt haben wir ein verwildertes, an der Ammer gelegenes Gartengrundstück gepachtet. Dieses Grundstück musste zunächst von wild wachsenden Sträuchern und Bäumen befreit werden. Nach der fachkundigen Beratung durch eine Landschaftsarchitektin wurde das Grundstück bearbeitet: eine Freifläche wurde angelegt, Platz für Beete geschaffen, die ersten Beerensträucher gesetzt. Außerdem wurden verschiedene Bäume geschnitten und das vorhandene Gartenhaus entrümpelt und fürs Erste in Stand gesetzt. In diesem Jahr bauen wir erstmals Blumen und Gemüse an.
Kontakt: Beratungsbüro 44490

Walking-Gruppe:

Jeden Freitag vormit2.9. Walken (1)tag trifft sich unter Anleitung von Bernd L. die Aidshilfe-Walking-Gruppe.  Für die kalten Wintermonate haben wir eine Sporthalle auf der Tübinger Wanne angemietet und können diese von 10 bis 14 Uhr nutzen.
Kontakt: Bernd L. 0152 02853329

 

 

 

Sing-Gruppe:

Die Aidshilfe-Singgruppe trifft sich jeden zweiten Mittwochabend um 18 Uhr zum gemeinschaftlichen Singen. Willkommen sind Menschen aus dem Umfeld der Aidshilfe (ABW, offene Beratung / Betreuung sowie ehrenamtliche Mitarbeiter_innen)
Kontakt: Thomas Pfister 07071 44490

Mittwochnachmittag: Cafe “Rote Schleife”

Jeden Mittwoch öffnet das Cafe “Rote Schleife”, zwischen 15 und 18 Uhr kommen etwa 20 BesucherInnen. Die BesucherInnen sind entweder selbst HIV-positiv oder ehrenamtlich bei der Aidshilfe tätig. Der Kuchen wird in der Regel von Klient_innen selbst gebacken.
Der Cafébetrieb wird abwechselnd von Helfer_innen für eine geringe Aufwandsentschädigung in Eigenregie geführt. Während der Öffnungszeiten sind mehrere hauptamtliche MitarbeiterInnen erreichbar. Das macht das Café auch zum Anlaufpunkt für einige Klient_innen, die sonst selten vorbei kommen würden. Einige unserer BesucherInnen legen ihre Termine in Tübingen so, vor allem, wenn sie von außerhalb kommen, dass sie diese mit einem Besuch bei uns verbinden können.

Montags-Koche2.9. angebote - kochen (2)n: Klient_innen kochen für Klient_innen

Immer montags wird in der Küche der Aidshilfe gekocht. Es kommen zwischen 15 und 20 Leute zum Essen, jede Woche kocht eine andere Person, manchmal unterstützt durch Mitarbeiter_innen der Aidshilfe, manchmal komplett in Eigenregie.
Der Hintergrund: Viele unserer Besucher_nnen und Klient_innen sind sehr arm, oft sogar hoch verschuldet, viele sind einsam und leiden – auch infolge der HIV-Infektion – unter verschiedenen psychischen Erkrankungen. Unser Selbsthilfe-Kochprojekt greift all diese schwierigen Lebenslagen auf: HIV-Positive kochen in unseren Räumen ein gemeinsames Mittagessen. Zum Essen sind nicht nur Klienten aus dem ambulant betreuten Wohnen eingeladen, sondern auch andere Interessierte – mit oder ohne HIV. Das Essen wird gegen einen kleinen Unkostenbeitrag (1,50 Euro für Klientinnen und Klienten) abgegeben.

Durch das Selbsthilfe-Kochprojekt können die Café-Besucher ein gemeinsames, gesundes und selbst gekochtes Essen genießen. Viele Menschen sitzen an einem Tisch, essen und tauschen sich aus. Für einen großen Teil der Gesellschaft ist dies eine Selbstverständlichkeit, für unser Klientel jedoch leider oft die absolute Ausnahme. Ein schöner Nebeneffekt dabei: Auf diese Weise wird der besonderen Wichtigkeit einer guten Ernährung gerade für Menschen mit einer Immunschwächekrankheit Rechnung getragen.

Ausflüge und Freizeiten: wandern

Regelmäßig finden Ausflügen und Freizeiten etwa an den Bodensee oder alpine Wanderungen statt.