QFilm Reihe im Kino Arsenal!

Am Donnerstag, 19. April geht die QFilm Reihe – eine Kooperation zwischen Arsenal Retro Cinema  und Aidshilfe Tübingen-Reutlingen – in die zweite Runde und zwar mit PRIDE (Großbritanien, 2014, 120 Minuten, OmU). Beginn um 20.15 Uhr.

Das zentrale Thema des Films: Solidarität
„Lesben und Schwule für die Bergarbeiter“
(Lesbians and Gays Support the Miners – LGSM)

Wir zeigen diese sympathische LGBT-Komödie für euch auf großer Leinwand im Kino Arsenal… selbstverständlich im englischen Original mit deutschen Untertiteln und kurzer Einführung.

Die neue Filmreihe Q-Film, die sich real existierender Vielfalt von Sexualität und Lebensweisen widmet und sie auch auf der Leinwand sichtbar machen will.

Das Q steht dabei für “queer”, was in der modernen Umgangssprache meist als Überbegriff für alle verwendet wird, deren Sexualität, sexuelle Identität, und/oder zugehöriges Sozialverhalten von den gängigen gesellschaftlichen Erwartungen und Normen abweichen.

Q-Film richtet sich an alle, die Interesse an der queeren Vielfalt in Filmen haben. Wir zeigen entsprechend bunt gemischte deutsche sowie internationale Produktionen im O-Ton. Der Bogen biegt sich zwischen kultigen Filmklassikern und bewegenden Autobiografien, denen allen gemein ist, dass sie queere Aspekte thematisieren – mal im engeren, mal im weiteren Sinne.

Im Anschluss ist die Arsenal-Bar Treffpunkt der Queeren Community Tübingens mit Szene Paradiso und dem Queeren Stammtisch… Wir laden ALLE dazu herzlich ein!

Wir freuen und auf euch…

Filmstart um 20.15 Uhr; Reservierung wäre gut: Kino Arsenal: 07071 999 75 31 (tägl. ab 16 Uhr)

 

Schwules Leben in der Nachkriegszeit / Vortrag am 17. Mai

Der Berliner Historiker Karl-Heinz Steinle entwickelt in seinem Vortrag am Donnerstag, 17. Mai, ein Panoroma des schwulen Tübingen in den Jahren 1945 bis 1970. Sie sind geprägt vom Paragrafen 175 StGB, der in seiner von den Nationalsozialisten verschärften Fassung bis 1969 bestehen blieb. Steinle geht ein auf die besonders hohen Ermittlungszahlen in Baden-Württemberg, auf Personen, die verfolgt wurden, aber auch auf Aktivitäten in Tübingen im Zuge der Liberalisierungsdebatten in den 1960er Jahren.
Karl-Heinz Steinle war ab 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Schwulen Museum in Berlin, ab 2009 dessen Geschäftsführer. Seit 2014 arbeitet er als freischaffender Historiker und Berater für Museen, Archive, Stiftungen und Filmproduktionen. Sein Schwerpunkt ist die Kulturgeschichte der Homosexualität in Deutschland und Europa von 1945 bis 1970. Seit 2013 gehört er zum Interview-Team des Archivs der anderen Erinnerungen der Bundesstiftung Magnus Hiirschfeld.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. Tübingen, der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., der Volkshochschule und der Aidshilfe Tübingen-Reutlingen. Beginn ist um 20 Uhr.

 

Die Benefiz-Gala 2017 am Tübinger Landestheater in Bildern
Bilder: Fany Fazii, die Fotogräfinnen

 

 

Das Gospelkonzert 2017 in der Reutlinger Marienkirche am 3.12.

 

 

Gedenkveranstaltung am Welt-Aids-Tag 1. Dezember auf dem Sternplatz in Tübingen

 

 

 

Initiative zur Naloxon-Vergabe –
Hocketse zum Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige

Auch in diesem Jahr haben wir gemeinsam mit dem Kontakladen Janus  anlässlich des Gedenktags am 21. Juli für verstorbene Drogenabhängige zur Hocketse eingeladen. Zentrales Thema in der Rede von Aidshilfe-Mitarbeiter Thomas Pfister war die aktuelle Initiative der Aid

Sternplatz-2107-(8)

shilfe Tübingen-Reutlingen, die Take-Home Vergabe von Naloxon zu erreichen.  „Naloxon ist ein Opioid-Antagonist und das beste Mittel um Konsument_innen nach einer Überdosis am Leben zu halten“, so Pfister in seinem Redebeitrag, „wir hoffen möglichst bald in Zusammenarbeit mit den anderen Suchthilfeträgern, der Klinik, der JVA und niedergelassenen Ärzten mit der Vergabe an Drogengebraucher_innen starten zu können.“
Die Weichen sind in Tübingen gestellt und nach unserer Einschätzung kann es im  kommenden Frühjahr soweit seSternplatz-2107-(11)in und Naloxon-Schulungen für potenzielle Nutzer können durchgeführt werden.  Nach einer kurzen Einweisung kann das Notfallmedikament  mit einem Nasalsprayaufsatz ärztlich verschrieben werden. Richtig dosiert führt es kaum einmal zu den berüchtigten Entzugserscheinungen und kann Leben retten. In den USA , Kanada und einigen anderen Ländern wird es schon seit Jahren verteilt und sogar in U-Bahnen dafür geworben.

Im Anschluss an die Rede konnten die Besucher_innen der Hocketse in Gedenken an verstorbene Drogenabhängige bunte Luftballons in den Tübinger Sommerhimmel steigen lassen.

 

 

Regelmäßige Veranstaltungen / Angebote

Sonntags:2.8. Cafe Rote Schleife (2)

  • HIV-Positiven-Gruppe
    14 Uhr in der Herrenberger Straße 9, Tübingen (alle zwei Wochen)
    Kontakt:
    Bernd 0152 02853329 oder 07071 49922

Montags:

  • Selbsthilfe-Kochprojekt
    Mittagessen in der Aidshilfe; 12 bis 13.30 Uhr
  • LuSchT-Party
    Basteltreff der Organisationsgruppe der LuSchT-Partys, wenn eine Party ansteht; 20 Uhr montags in der Herrenberger Straße 9 in Tübingen

Mittwochs:

  • Café Rote Schleife
    Offener Treff für Leute mit und ohne HIV / Aids / Hepatitis etc.; 15 bis 18 Uhr in der Herrernberger Straße 9, Tübingen
  • Singgruppe
    Chor der Aidshilfe; 18 bis 19.45 Uhr in der Herrenberger Straße 9 in Tübingen (alle zwei Wochen)

Donnerstags:

  • Tübian – junge Schwule / Queers
    offener Treff für junge Queers zwischen 16 und 28 Jahren; 19.15 Uhr, Herrenberger Straße 9, Tübingen

Freitags:

  • Tübisch – Bisexuelle
    offener Treff für Bi- und Pansexuelle; jeden 2. Freitag im Monat 20 Uhr in der Herrenberger Straße 9 in Tübingen
  • Sportgruppe
    Walking-Treff am Bahnhof; 10 Uhr; Walking im Freien bis ca. 12 Uhr