Tag gegen Homophobie

Internationaler Tag gegen Homo-, Bi, Inter- und Transfeindlichkeit. Gemeinsam mit der Fachstelle Vielfalt und der Jugendgruppe Her+e and Queer+ waren wir am 17. Mai auf dem Tübinger Holzmarkt.

Impfen in der Aidshilfe

An zwei Terminen im April und Mai war ein mobiles Impfteam vom Deutschen Roten Kreuz in die Aidshilfe und hat mehr als 60 Klientinnen und Klienten gegen Corona geimpft. Vielen Dank dafür!

Weihnachtsfeier 2020 in der Box

Die richtige Weihnachtsfeier in der Aidshilfe konnte wegen der aktuellen Corona-Pandemie nicht stattfinden. Einfach ausfallen lassen, wollten wir die Feier aber auch nicht lassen und haben deshalb unsere lieben Weihnachtskoch gebeten, trotzdem ein leckeres Essen zuzubereiten. Dieses Essen wurde dann in den von der Deutschen AIDS-Stiftung finanzierten Lunchboxen ausgeliefert oder abgehohlt. Mehr als 50 Boxen haben wir mit Rehgulasch, Spätzle und Rotkraut oder mit der vegetarischen Variante – Gemüselasagne – befüllt.
Diese praktischen Mehrweg-Boxen können nun weiterhin montags bei unserem Mittagessen, das derzeit aufgrund der aktuellen Lage nicht in unseren Räumen stattfinden kann, immer wieder mit leckerem Essen gefüllt werden.

Vielen Dank für diese tolle Unterstützung an die Deutsche AIDS-Stiftung!!

Leider müssen wegen der aktuellen Corona-Lage unsere Veranstaltungen rund um den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember ausfallen! Einzig der Checkpoint am 1.12. findet statt.

Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen

Am Dienstag, 21. Juli organisierten wir auf dem Tübinger Sternplatz eine Gedenkveranstaltung für verstorbene Drogenkonsument*innen. Bei schönem Wetter war die Veranstaltung gut besucht und sehr schön. Gemeinsam mit dem Kontaktladen Janus (bwlv) gab es dort nachmittags Musik, Redebeiträgen, Kaffee, Kuchen und eine Luftballon-Aktion. Der Ort war bewusst gewählt: der Sternplatz ist ein Treffpunkt für Menschen mit Drogenproblemen, aber auch ein beliebter Ort für viele andere Tübinger*innen.
In diesem Jahr stand die Versorgungssicherheit von Drogenkonsument*innen in der Corona-Pandemie im Zentrum unserer Veranstaltung auf dem Tübinger Sternplatz. Durch die Corona Pandemie wurde einmal mehr der Wert unseres vielfältigen und praxisnahen Hilfesystems für drogengebrauchende Menschen deutlich.
Die Covid 19 Pandemie hat aber auch verdeutlicht, dass viele, die aktuell prekär leben und nicht im medizinischen Hilfesystem integriert sind, unsere besondere Aufmerksamkeit benötigen.

Ein weiteres Thema bei der sehr gut besuchten Veranstaltung war auch unser Naloxon-Projekt, das wir seit einiger Zeit in Tübingen machen. Naloxon  ist ein Notfallmedikament bei Überdosierungen von Opioiden, das im Rahmen der akzeptierenden Drogenarbeit ein wichtiger Baustein zur Verhinderung von tödlichen Drogenunfällen ist.