Drogenkonsum ist nie ohne Risiko. Wenn man sich aber dazu entscheidet, Drogen zu nehmen – etwa weil man glaubt, Sex damit intensiver zu erleben – kann man die Risiken reduzieren.  Was bedeutet das? Was meint man mit ChemSex? Wo liegen die Risiken? Solche und andere Fragen können beim Infoabend am Mittwoch, 4.12., 19.30 Uhr  gestellt und hoffentlich auch beantwortet werden.  Wir veranstalten diesen Infoabend zusammen mit der Uniklinik Tübingen (Sektion Sucht und Psychotherapie Tübingen). Ort: Hörsaal der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwerstraße 14, Tübingen.

Unter „ChemSex“ versteht man umgangssprachlich die Einnahme von psychoaktiven Substanzen im Zusammenhang mit Sex. Crystal, Mephedron, GHB und andere unter Umständen abhängig machende Substanzen alleine oder in Kombination werden dabei zur Steigerung der Libido im Sexualverkehr genutzt.  Unter dem Einfluss dieser Substanzen werden sexuelle Erlebnisse intensiver und auch länger erlebt.

In den letzten Jahren hat sich dieser Trend, ausgehend von den USA, über Großbritannien über den Rest Europas ausgebreitet. Die Zahl der „User“ ist deutlich angestiegen. Dies ist nicht zuletzt Dating Apps, bei denen jederzeit die Möglichkeit besteht, sich zu einem „Date“ zu verabreden, geschuldet.

Der Konsum dieser Substanzen birgt jedoch auch massive Gefahren, welche von den Betroffenen mitunter unterschätzt werden.

Wir möchten deshalb mit einem Fachreferenten aus Berlin (von der IWWIT Kampagne der Deutschen Aidshilfe) über dieses Thema sprechen, diskutieren und Sie über die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer Spezialsprechstunde zu „Chemsex“ informieren.

Ablauf der Veranstaltung:

  • kurze Vorstellung der geplanten Sprechstunde an der Uniklinik
  • Szeneeinblicke durch Fachreferent und “Rollenmodell” Prakash
  • Offene Diskussion