Welche Vorstellungen prägen bis heute den gesellschaftlichen Blick auf das Immunschwäche-Virus HIV und welche davon sind längst überholt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung „Sprechen über HIV“ im Stadtmuseum Tübingen. Zu sehen ist sie vom Freitag, 12. Juni bis zum 8. November im Stadtmuseum Tübingen, Kornhausstraße 10. Die Eröffnung ist im Rahmen der „Tübinger Stadtgespräche“ bereits am Donnerstag, 11. Juni, um 18 Uhr. Unter dem Titel „Update HIV – Bring dein Wissen auf den neuesten Stand“ sprechen wir – Brigitte Ströbele, Roland Fritsch von der Aidshilfe Tübingen-Reutlingen – und Daniel Sauter sowie Kristina Hopfensperger von der Uniklinik über aktuelle Perspektiven auf HIV und laden anschließend zum Gespräch. Hintergrund des Abends: Obwohl eine HIV-Infektion heute medizinisch gut behandelbar ist und bei wirksamer Therapie auch beim Geschlechtsverkehr nicht übertragbar, erleben viele Menschen mit HIV weiter Ausgrenzung und Stigmatisierung. Die Ausstellung greift diesen Widerspruch auf und fragt, warum sich gesellschaftliche Bilder von HIV langsamer verändern als die medizinische Realität.
Vernissage der Ausstellung am 1.9., 16 Uhr im Landratsamt
Wir laden herzlich ein zu der Vernissage der partizipativen Ausstellung Rausch.Raum.Realitäten am Dienstag, 1.9. um 16 Uhr in der Glashalle im Landratsamt. Was sehen Menschen, wenn sie ihre eigene Lebenswelt durch eine Kamera betrachten? Was wollen sie zeigen und...




